A+ A A-
Willkommen, Gast
Benutzername Passwort: Angemeldet bleiben:
  • Seite:
  • 1

THEMA: Neue Korrespondenz von der Stiftung

Neue Korrespondenz von der Stiftung 21 Jan 2026 11:48 #52357

  • Brigitte1959
  • OFFLINE
  • Forummitglied
  • Man muss es nur wollen dann klappt es auch
  • Beiträge: 815
  • Punkte: 2791
  • Honor Medal 2010
Sehr geehrte Damen und Herren, der Contergan Stiftung mit außerordentlicher Bewunderung musste ich feststellen das es in Großbritannien die Möglichkeit gibt an einer Videokonferenz vom Britishen Trust dran teilzunehmen. Meine Frage diesbezüglich warum gibt es diese Möglichkeit bei uns nicht? Ist unser Land nicht in der Lage so etwas auch für Contergan Geschädigte zu organisieren? Oder meine provokante Frage an die Contergan Stiftung wollen sie es nicht ermöglichen? Lieber nehmen Sie es in Kauf das man nach Berlin fährt, um sich mit jeder Abstimmung einen Schlag ins Gesicht abzuholen, wenn sie wissen, was ich meine. Es tut mir sehr leid das ich ihnen das so schreibe, aber leider entspricht es meinen persönlichen Eindruck. Auf ihre Antwort warte ich mit Ungeduld. Ich habe keine Lust mehr auf schöne Floskeln und nenne das Kind beim Namen. Mit freundlichen Grüßen Brigitte Speer
Also diese Möglichkeit gibt es mit anderen Ländern ist eine Videokonferenz möglich sehr schön und warum dann nicht mit Deutschland? Ein Schelm der sich dabei böses denkt. Sehr geehrte Frau Speer,

hiermit komme ich auf Ihre Anfrage vom 14.01.2026 zurück.
X
Um möglichst vielen Menschen die Teilnahme an den Sitzungen des Stiftungsrates zu ermöglichen, finden diese als öffentliche Veranstaltungen statt. Seit der 113. Sitzung finden die Sitzungen zudem wechselweise in Berlin und Köln statt. Einer Übertragung per Videokonferenz stehen aus datenschutz- und persönlichkeitsrechtlichen Gründen hohe Hürden entgegen.

Für den Austausch mit der Stiftung hat der Vorstand zahlreiche Gesprächsformate etabliert. So finden regelmäßig Videokonferenzen mit den Betroffenen aus Irland und Brasilien, den Dachverbänden der Interessenvertretungen sowie ein offener für alle Menschen mit Conterganschädigung zugänglicher Austausch im Einzelgespräch per Videokonferenz statt.

Ich hoffe, Ihre Frage hiermit beantwortet zu haben. Kommen Sie anderenfalls gerne wieder auf mich zu.

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Umlau
Geschäftsstelle des Vorstandes
____________________

Conterganstiftung
Postanschrift: 50964 Köln
Folgende Benutzer bedankten sich: Stefan Hirsch

Neue Korrespondenz von der Stiftung 21 Jan 2026 12:32 #52358

  • Brigitte1959
  • OFFLINE
  • Forummitglied
  • Man muss es nur wollen dann klappt es auch
  • Beiträge: 815
  • Punkte: 2791
  • Honor Medal 2010
Guten Morgen Ich habe schon wieder Post von der Stiftung sehr interessant nun rate mal wer unsere Kompetenz Zentren bezahlt? Na wir mit den 30 Millionen. Und eine Erhöhung unserer Zahlungen von den Spezifischen Bedarfen wird es niemals geben.




Sehr geehrte Damen und Herren, der Contergan Stiftung.

Bezüglich der 30 Millionen die den Contergan Opfer zugesagt wurden von der Politik habe ich ein paar Fragen.
Es wurde den Contergan Geschädigten erklärt das die Summe der Spezifischen Bedarfe sich jedes Jahr verändern würde. Weil wenn jemand von den Contergan Opfer sterben würde, was ja leider jedes Jahr passiert es sterben ja so viele würden sich die Auszahlungen erhöhen.
Meine Frage wann gedenken sie das auch umzusetzen?

Und was finanzieren sie denn alles mit dem Geld, was uns als Opfer zusteht?
Natürlich werde ich ihre Antwort an Contergan Opfer weiterleiten.
Auf eine Antwort von Ihnen sehe ich positiv entgegen.

Mit freundlichen Grüßen

Brigitte Speer



Sehr geehrte Frau Speer,

hiermit komme ich auf Ihre Nachricht vom 12.01.2026 zurück.

Die Höhe der jährlichen Pauschalleistung für Spezifische Bedarfe regelt das Conterganstiftungsgesetz (§ 13 Abs. 2 Nr. 3). Demnach erhalten alle Betroffenen einen Sockelbetrag in Höhe von 4.800 Euro und darüber hinaus einen individuellen Betrag der zwischen 876 Euro und 9.900 Euro liegt und von der jeweiligen Höhe der Schadenspunkte abhängt. Der Bund stellt für die Auszahlung dieser Leistungen 30 Millionen Euro jährlich zur Verfügung (§ 4 Abs. 1 Nr. 2 ContStifG). Darüber hinaus sind aus diesen Mitteln die multidisziplinären medizinischen Kompetenzzentren zu finanzieren. Eine Ausschüttung etwaiger überschüssiger Mittel sieht das Gesetz nicht vor.

Ich hoffe, Ihre Frage hiermit geklärt zu haben. Kommen Sie anderenfalls gerne wieder auf mich zu.

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Umlau
Geschäftsstelle des Vorstandes

Neue Korrespondenz von der Stiftung 21 Jan 2026 16:55 #52359

  • Stefan Hirsch
  • OFFLINE
  • Vollmitglied
  • Das Böse bleibt nicht für immer
  • Beiträge: 894
  • Punkte: 2595
  • Honor Medal 2010
Wir brauchen keine Kompetenzzentren, wir verlegen endgültig Kompetenz innerhalb der Stiftung und deren Kommission hier nur hier ist endlich Kompetenz gefordert.
Wir sollten uns nicht mehr Fremdbestimmen lassen, wir wissen es besser als jeder Arzt wie es uns geht und welche Schäden wir haben.

Es ist reine Makulatur das Antwortschreiben, für alles wird das Geld der Steuerzahler verschwendet Ärzte die sicherlich nicht GRATIS Arbeiten von deren nutzen wir nichts haben außer das sie Geld erhalten das ihnen nicht zusteht Blut Geld!!!

Der Bund der Deutschen Steuerzahler sollte sich mal mit der Stiftung befassen, die verbrenne Gelder für alles Mögliche jedoch nicht für die Betroffenen.
Stefan
Folgende Benutzer bedankten sich: Brigitte1959

Neue Korrespondenz von der Stiftung 21 Jan 2026 18:06 #52360

  • Brigitte1959
  • OFFLINE
  • Forummitglied
  • Man muss es nur wollen dann klappt es auch
  • Beiträge: 815
  • Punkte: 2791
  • Honor Medal 2010
Stefan ich gebe dir vollkommen Recht.
Vielleicht sollten wir auch einmal nachfragen wie viel Geld von diesen 30 Millionen wirklich an die Contergan Opfer ausgezahlt wird.
Oder wie viel zurück an den Staat davon gehen oder an diese Kompetenz Zentren.
Wäre doch mal hoch interessant zu Wissen oder auch von diesen 30 Millionen an Rechtsanwälte von der Stiftung gehen?
Überlege mir gerade eine Antwort an die Contergan Stiftung zu schreiben.
Mal sehen vielleicht fällt mir etwas dazu ein.
Damit Sie merken wir leben noch.
Unterstützung von der Politik ist ja leider nicht zu erwarten.

Wer Lust hat kann mir ja Vorschläge machen welche Punkte ich mit anführen soll.
Folgende Benutzer bedankten sich: Stefan Hirsch

Neue Korrespondenz von der Stiftung 21 Jan 2026 22:34 #52361

  • claush
  • OFFLINE
  • registrierter User
  • Beiträge: 47
  • Punkte: 1507
  • Honor Medal 2010
"Wir brauchen keine Kompetenzzentren"
Das sehen andere aus unserer Community sicher nicht so. Ich zum Beispiel bin froh das es Kompetenzzentren gibt, in denen man ohne großes herum gekasper Blut bei mir abnehmen kann oder an den Beinen Blutdruck sicher und korrekt messen kann.
Folgende Benutzer bedankten sich: Braunauge, susannelothar

Neue Korrespondenz von der Stiftung 21 Jan 2026 23:49 #52363

  • Brigitte1959
  • OFFLINE
  • Forummitglied
  • Man muss es nur wollen dann klappt es auch
  • Beiträge: 815
  • Punkte: 2791
  • Honor Medal 2010
Lieber Claush es ist schon sehr traurig für was du ein Kompetenz Zentrer brauchst wenn noch nicht einmal dein Hausarzt es schafft bei dir vernünftig Blutdruck zu messen oder Blut abzunehmen.
Natürlich brauchst du dafür eine kompetente Fachkraft und die gibt es dann nur im Kompetenz Zentrum und dann ist es auch gerechtfertigt das von unserem Geld Millionen dafür bezahlt werden.
Folgende Benutzer bedankten sich: Stefan Hirsch

Neue Korrespondenz von der Stiftung 22 Jan 2026 09:38 #52364

  • claush
  • OFFLINE
  • registrierter User
  • Beiträge: 47
  • Punkte: 1507
  • Honor Medal 2010
Viele Betroffene sind froh darüber das solche Kompetenzzentren entstanden sind weil sich Aktive aus unseren Reihen dafür stark eingesetzt haben.
Ich habe über Jahrzehnte kaum Hilfe in Gesundheitsfragen gefunden und bin nur ratlosen Ärzten begegnet, die standen in ganzen Trauben im mich herum und konnten bei mir meist kein Blut abnehmen, Blutdruck messen oder sonstigen spezifischen Problemen helfen.
Das ist heute ganz anders. Da empfinde ich es als große Erleichterung zum Arzttermin fahren zu können und ärztliche Versorgung zu bekommen die nicht vergeblich an mir herumdoktern und scheitern.
Wer die Probleme des Ohnarmers nicht erfahren hast dem fällt es sicher schwer dies nachzuvollziehen.
Ich habe heute deutlich weniger Schmerzen und bekomme viel schneller die benötigte medizinische Hilfe.
Struktur die da geschaffen wurde hilft aber nicht nur uns sondern auch anderen der Behindertencommunity was uns stolz machen sollte.
Jedes Kompetenzzentrum ist ein großer Gewinn.
Die Beträge die dort von der Stiftung eingebracht werden sind nicht sehr groß haben aber einem großen Hebel.
Einander verstehen ist ein hohes Gut.
Folgende Benutzer bedankten sich: Braunauge, marianne
  • Seite:
  • 1
Moderatoren: admin, werner
Ladezeit der Seite: 0.24 Sekunden

Wir in Sozialen Netzwerken

FacebookMySpaceTwitterDiggDeliciousStumbleuponGoogle BookmarksRedditNewsvineTechnoratiLinkedinMixxRSS Feed
@ Contergannetzwerk Deutschland e.V. - alle Rechte vorbehalten!

Register

User Registration
or Abbrechen