Contergannetzwerk Deutschland e.V. - Forum - Contergannetzwerk Deutschland e.V. http://contergannetzwerk.de/ Sun, 22 Oct 2017 15:31:54 +0200 Kunena 1.6 http://contergannetzwerk.de/components/com_kunena/template/default/images/icons/rss.png Contergannetzwerk Deutschland e.V. - Forum http://contergannetzwerk.de/ en-gb Thema: Bericht zur Kundgebung 16.10.17 vor dem BMFSFJ - von : admin http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44433-Bericht-zur-Kundgebung-161017-vor-dem-BMFSFJ.html#44433 http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44433-Bericht-zur-Kundgebung-161017-vor-dem-BMFSFJ.html#44433 www.contergannetzwerk.de/index.php/compo...roffenvertreter.html]]> öffentliche Mitteilungen Thu, 19 Oct 2017 15:39:40 +0200 Thema: Solidarität zwischen Contergan-Skandal- & Blutskandal-Opfern - von : werner http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44420-Solidarität-zwischen-Contergan-Skandal---Blutskandal-Opfern.html#44420 http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44420-Solidarität-zwischen-Contergan-Skandal---Blutskandal-Opfern.html#44420 ]]> öffentliche Mitteilungen Tue, 17 Oct 2017 11:03:10 +0200 Thema: Protest-Versammlung Contergan-Geschädigter Berlin16.10.17 - von : werner http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44419-Protest-Versammlung-Contergan-Geschädigter-Berlin161017.html#44419 http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44419-Protest-Versammlung-Contergan-Geschädigter-Berlin161017.html#44419 ]]> öffentliche Mitteilungen Tue, 17 Oct 2017 11:00:07 +0200 Thema: Regierung will Fäden in Händen behalten - von : werner http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44417-Regierung-will-Fäden-in-Händen-behalten.html#44417 http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44417-Regierung-will-Fäden-in-Händen-behalten.html#44417 www.jungewelt.de/artikel/320091.regierun...A4nden-behalten.html



Aus: Ausgabe vom 17.10.2017, Seite 2 / Inland
»Regierung will Fäden in Händen behalten«
Contergan-Betroffene blieben Stiftungsrat fern – und demonstrierten statt dessen vor dem Ministerium. Ein Gespräch mit Christian Stürmer
Interview: Anselm Lenz
Etwa 100 Contergan-Geschädigte, Angehörige und Solidarische demonstrierten am Montag vor dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, während im Inneren des Gebäudes der Stiftungsrat der Contergan-Stiftung tagen sollte. Was war Anlass Ihrer Kundgebung »Eklat in Conterganstiftung – Kampf um Mitwirkungsrechte«?

Es ist so, dass uns, den zwei Betroffenenvertretern im Stiftungsrat, drei Ministerialvertreter gegenübersitzen. Wir sind dort systematisch unterlegen. Beschlüsse werden im Vorfeld gefasst und in den Sitzungen dann nur noch mit der ministeriellen Mehrheit durchgewinkt. Das muss endlich aufhören! Und wie man hört, scheint der Stiftungsrat nun ganz ohne unsere Anwesenheit entscheiden zu wollen. Es scheint ihnen gar nichts auszumachen, dass die Betroffenenvertreter im Rat, Andreas Meyer und ich, während des Sitzungstermins draußen stehen.

Was ist Ihre Forderung, wie der Stiftungsrat besetzt werden sollte?

Wir wollen zumindest eine Chance haben, berechtigte Anliegen durchsetzen zu können. Es müsste also zumindest eine neutrale Person hinzukommen. Aber eigentlich möchten wir die Mehrheit im Stiftungsrat haben.

In der jW-Berichterstattung gingen wir zuletzt darauf ein, dass das Statut so geändert wurde, dass Enthaltungen als Neinstimme gewertet wurden. Welche Auswirkungen hatte das?

Bislang enthielten sich Ministerialvertreter und wir konnten trotzdem mal etwas duchsetzen, das uns betraf. Diese Möglichkeit ist damit weggefallen. Nun wurde kurzfristig diese außerordentliche Sitzung anberaumt, um die Geschäftsstelle von Köln nach Berlin zu verlegen – ohne Diskussion. Der Stiftungssitz ist übrigens Köln. Es ist ein weiterer Ausdruck dessen, dass es der Bundesregierung darum geht, die Fäden selbst in den Händen zu behalten, auch gegen die Geschädigten und gegen die Betroffenen.


Hatte sich die Lage zwischenzeitlich denn nicht verbessert?

Mit dem dritten Conterganstiftungsänderungsgesetz hat der Bundestag 2013 einen Paradigmenwechsel herbeigeführt. Wir bekommen seither Entschädigungen, mit denen wir ein selbstbestimmtes Leben zu führen in der Lage sind. Das Ministerium hat diesen grundlegenden Wechsel aber noch nicht nachvollzogen.

Der Grünenthal-Konzern hat 1972 einmalig 100 Millionen D- Mark in die Entschädigungskasse einbezahlt. 2007 dann noch einmal 50 Millionen Euro. Wie ist Ihr Verhältnis zum Unternehmen heute?

Man muss zunächst mal sagen, dass wir ja enteignet wurden. Nach Paragraph 23 Absatz 1 des Errichtungsgesetzes der Stiftung sind sämtliche Ansprüche gegen die Firma Grünenthal zum Erlöschen gebracht worden. Danach standen wir quasi mit nichts da. Die Eigentümer der Firma Grünenthal sind danach zu einer der 30 reichsten Familien in Deutschland aufgestiegen – und wir wurden mit dem Butterbrot in die Sozialkassen geschickt. Der Staat hat deswegen eine Haftungsnachfolge. Der ist er bis zum Jahr 2013 nicht nachgekommen. Ab dem Jahr 2013 hat sich das geändert. Grünenthal tut weiterhin so, als sei alles ein bedauerlicher Unfall gewesen.

Das Unternehmen lässt sich unter anderem zusammen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und der »Charta der Vielfalt« feiern.

Da locken natürlich die Milliarden der Familie Wirtz, den Eigentümern des Grünenthal-Unternehmens – und diese Summen generieren auch eine gewisse politische Wichtigkeit. Der Contergan-Skandal war ein Verbrechen. Die heutigen Protagonisten des Unternehmens haben damit weniger zu tun, es ist trotzdem völlig inakzeptabel, dass die sich in die Büsche schlagen. Die könnten durchaus mehr machen.

Wie ist der Umgang mit den Folgen des Thalidomid-Wirkstoffes, der die Grundlage für Contergan bildet, in anderen Ländern?

In Großbritannien geht die Herstellerfirma weitaus offensiver und freundlicher auf die Geschädigten zu und versucht, das ihrige freiwillig zu machen. Von Grünenthal vermissen wir das. Die haben zwar eine Stiftung, das ist der erste Schritt in die richtige Richtung, aber es ist längst noch nicht auf der Ebene des zu Erwartenden.]]>
öffentliche Mitteilungen Tue, 17 Oct 2017 07:34:07 +0200
Thema: Eklat in Conterganstiftung - Kampf um Mitwirkungsrechte! - von : werner http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44404-Eklat-in-Conterganstiftung---Kampf-um-Mitwirkungsrechte.html#44404 http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44404-Eklat-in-Conterganstiftung---Kampf-um-Mitwirkungsrechte.html#44404 www.gesundheit-adhoc.de/kundgebung-vor-d...lienministerium.html

Pressemitteilung
Eklat in Conterganstiftung - Kampf um Mitwirkungsrechte!
Kundgebung vor dem Bundesfamilienministerium
Köln, 13. Oktober 2017 – von Betroffenenvertreter im Stiftungsrat der Conterganstiftung, Andreas Meyer und Christian Stürmer

Die von den Conterganopfern gewählten Betroffenenvertreter im Stiftungsrat der Conterganstiftung, Andreas Meyer (56) und Christian Stürmer (56) - beide gleichfalls contergangeschädigt - haben alle Conterganopfer dazu aufgerufen, sich am 16.10.2017 um 11:00 Uhr zu einer Kundgebung vor dem Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) in Berlin zu versammeln.

Stürmers und Meyers Aufgabe im Stiftungsrat sollte es eigentlich sein, den Stiftungsvorstand zu kontrollieren und über alle grundsätzlichen Fragen des Aufgabenbereichs der Stiftung mit zu beschließen. Der Stiftungsvorstand soll lediglich ausführendes Organ sein und die Geschäfte der Stiftung führen.

Meyer und Stürmer werfen dem noch SPD-geführten BMFSFJ u.a. vor, seine per Gesetz ihm auferlegte Aufsicht über die Conterganstiftung dazu zu missbrauchen, um in aller Eile in der empfindlichen Phase der Regierungsbildung und Konstituierung des parlamentarischen Fachausschusses unumkehrbare Fakten schaffen zu wollen.

Durch eine hastig für den 16.10.2017 (2 Monate vor der nächsten Stiftungsratssitzung) einberufenen außerordentlichen Sitzung wolle das Ministerium eine weitere Person in den Stiftungsvorstand hieven und zudem die Geschäftsstelle der Conterganstiftung nach Berlin verlegen lassen, um die Stiftung noch besser kontrollieren zu können. Mit einer Geschäftsstelle in Berlin wäre eine Verlagerung des Stiftungssitzes von Köln nach Berlin zu erwarten. Dann entfiele auch die Zuständigkeit des relativ conterganopferfreundlichen Verwaltungsgerichts Köln und des Oberverwaltungsgerichts Münster.

Anstatt aber die Zuständigkeit der Geschäftsstelle auf Vorstand und Stiftungsrat gleichermaßen auszurichten, wolle man offensichtlich in dem hierzu zu verändernden Stiftungsgesetz die einseitige Ausrichtung auf den Vorstand weiter manifestieren, obwohl gerade die Betroffenenvertreter im Stiftungsrat bei der Stiftungsarbeit dringend eine Unterstützung durch Schreibkräfte und die Übersetzung ihrer Anliegen in Gebärdensprache und in Fremdsprachen sowie weitere Bürounterstützung dringend nötig hätten.

Meyer und Stürmer als Betroffenenvertreter seien von diesen Vorhaben völlig überrascht worden. Tagelang hätten beide versucht herauszufinden, was der Grund und der Gegenstand für die so eilig einberufene Stiftungsratssitzung sei. Sie seien von dem Stiftungsratsvorsitzenden, Christoph Linzbach (BMFSFJ) u. a. mit der Antwort hingehalten worden, dass der Vorstand „wegen der Vielzahl von noch offenen Themen“ z.B. die Geschäftsstudie um eine Sondersitzung gebeten habe.

Seit März 2017 verschweige das BMFSFJ zudem, dass es konspirativ, an Stürmer und Meyer vorbei, ein Gutachten zur Wirtschaftlichkeitsuntersuchung der Neuorganisation einer Geschäftsstelle der Conterganstiftung in Eigenregie des Vorstandes in Auftrag gegeben habe. Regelmäßig seien solche Gutachten bisher von der eigentlich von staatlichen Einflüssen unabhängig agierenden Conterganstiftung selbst in Auftrag gegeben worden. Das habe man aber seitens des BMFSFJ bewusst nicht getan. „Denn, wenn die Stiftung der Auftraggeber für diese Studie gewesen wäre, dann hätten wir als Betroffenenvertreter im Stiftungsrat die rechtliche Handhabe gehabt, auf das Studienprofil Einfluss zu nehmen“, sagen Meyer und Stürmer. Dies hätte man auf Seiten des Ministeriums bewusst verhindern wollen.

Dies würde schon allein durch die Tatsache deutlich werden, dass auf der letzten Stiftungsratssitzung am 5. April 2017 der Stiftungsratsvorsitzende (BMFSFJ) und der Stiftungsvorstand dem Stiftungsrat und damit den Betroffenenvertretern die Existenz dieses Gutachtens gemeinschaftlich verschwiegen hätten. Im April hätte man genügend Zeit gehabt, eine Verlegung der Geschäftsstelle offen und fair zu diskutieren. Dies sei nun bewusst nicht geschehen. „Damit hat sich der vom BMFSFJ gestellte Stiftungsratsvorsitzende des Organs, das den Vorstand kontrollieren soll, mit dem Vorstand verbündet, um eine Kontrolle des Vorstandes durch die von den Conterganopfern gewählten Vertreter zu verhindern.“ sagen Stürmer und Meyer.

Schon 2016 sei das SPD-geführte BMFSFJ zusammen mit der ebenfalls der SPD angehörenden Stiftungsvorsitzenden Marlene Rupprecht bei der Evaluation des Conterganstiftungsgesetzes an dem parlamentarischen Widerstand gescheitert, die beiden Betroffenenvertreter im Stiftungsrat schlichtweg dadurch kalt zu stellen, in dem man durch eine Gesetzesänderung das Kontrollorgan „Stiftungsrat“ völlig entmachtet und gleichzeitige dem Vorstand die alleinige Ausführung und Entscheidung über die Geschicke der Conterganstiftung überlässt, sagen Stürmer und Meyer nachdenklich: „Wir haben wohl unseren Kontrolljob zu gut gemacht.“

Als Wermutstropfen hätten das SPD-Ministerium und die der SPD angehörende Vorsitzende erreichen können, dass nach 45 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit der Stiftungsorgane im Jahr 2017 eine Evaluation der Organstrukturen der Conterganstiftung stattfinden sollte. Damit die Betroffenenvertreter - entgegen aller öffentlichen Versprechungen - wieder keinen Einfluss auf den anstehenden Evaluationsprozess nehmen können, hat wieder das SPD-geführte BMFSFJ und nicht die Conterganstiftung die auf Steuerrecht spezialisierte Anwaltskanzlei Flick, Gocke, Schaumburg mit der „Erstellung einer Studie zu Begutachtung der Struktur der Conterganstiftung für behinderte Menschen unter Beteiligung der Betroffenenvertreterinnen und -vertreter und Formulierungen von Empfehlungen zur Umgestaltung der Stiftungsstruktur § 25 des 4. Gesetzes zur Änderung des Contergan Stiftungsgesetzes“ beauftragt.

Meyer und Stürmer: „Indem das BMFSFJ zur Analyse der stiftungsinternen Probleme die Wahl der Gutachter autokratisch alleine in die Hand nimmt, ohne sich selbst als eventueller Urheber der Probleme einzubeziehen, macht es sich selbst vom Bock zum Gärtner.“

Allein, die Tatsache, dass die Betroffenenvertreter nicht mehr als Mitgestalter einer Evaluation des Stiftungsgesetzes in einem parlamentarischen Prozess betrachtet würden, sondern im Rahmen dieser Studie lediglich als Workshop-Teilnehmer mitwirken könnten, zeige, dass man die Betroffenenvertreter seitens des Ministeriums an die Degradierung in die zukünftige Rolle gewöhnen wolle, in der das Ministerium die Betroffenenvertreter am liebsten sehen würde; in der Rolle der bedeutungslosen Statisten!

„Die Statistenrolle hat man uns bereits seit 2009 auf den Leib gebrannt. Denn seit dieser Zeit sitzen den 2 Betroffenenvertreter im Stiftungsrat einer Mehrheit von 3 Ministerienvertretern gegenüber. Damit haben wir keinerlei Chance, auch noch so berechtigte Anliegen gegen die Mehrheit der Ministerienvertreter durchzusetzen. Wir können noch nicht einmal ohne einen Ministerienvertreter eine Stiftungsratssitzung einberufen“, sagt Christian Stürmer.

„Dies wird den historischen Gegebenheiten des Conterganskandals alles andere als gerecht“, fährt Stürmer fort. „Wir haben unsere Forderungen gegen Grünenthal in Milliardenhöhe in die Stiftung eingebracht, weil uns das Stiftungsgesetz zugunsten Grünenthals hinsichtlich dieser Forderungen enteignet hat. Die bestehenden Mehrheitsverhältnisse entsprechen nicht dem damaligen Konsens mit unseren Eltern. Solange wir als Hauptstifter in dieser Stiftung in der Minderheit sind, wird zugunsten Grünenthals staatlich organisierte Geschichtsverklitterung betrieben. Denn hierdurch wird der Eindruck erweckt, dass der Conterganskandal kein Verbrechen sondern lediglich eine unabwendbare Tragödie gewesen ist, dessen bedauerliche Opfer man mit den Wohltaten des Sozialstaats auffangen muss.“ erläutern Stürmer und Meyer.

Wie dreist man diese Kumpanei mit Grünenthal bereits betrieben habe, belege der folgende Umstand: „Mindestens 30 Jahre lang hat das BMFSFJ die Conterganopfer an die Firma Grünenthal ausgeliefert, indem es zuließ, dass der ehemalige Leiter der Rechtsabteilung und des Ressorts Marketing Grünenthals, Rechtsanwalt Herbert Wartensleben, den Vorsitzposten der Medizinischen Kommission innehatte. In dieser Position hat Wartensleben beeinflussen können, wer als contergangeschädigt anerkannt ist und wer nicht. Eine sehr komfortable Position für Grünenthal.“ erinnern Stürmer und Meyer.

Nicht nur die spezifischen historischen Gegebenheiten des Conterganskandals sondern auch die UN-Behindertenkonvention forderten Teilhabe nach dem Motto:

„Nichts ohne uns über uns!“

Auf die Frage, was sie mit der Kundgebung erreichen wollen, antworten Meyer und Stürmer:

„1. Weg mit dem aufsichtsführenden Bundesfamilienministerium!

2.Absolute Mehrheit der Betroffenenvertreter im Stiftungsrat nach Vorbild des britischen Thalidomide Trust!
3.Vollständige und gleichberechtigte Einbeziehung der Betroffenenvertreter bezüglich struktureller Veränderungen der Conterganstiftung, unter anderem auch bei der Auswahl entsprechender Gutachter - nach dem Motto: Nichts ohne uns über uns!“
4.Die Geschäftsstelle muss von einem privaten und ministeriumsunabhängigen Dienstleister betrieben werden und allen Organen der Conterganstiftung zur Verfügung stehen!
5.Grünenthal freie und damit unabhängige Finanzierung der Medizinischen Kommission!
6.Unabhängige Gutachter der medizinischen Kommission!“
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Die Kundgebung wird für die Medienvertreter zeitweise wie eine Pressekonferenz abgehalten, bei der die Journalisten direkte Fragen stellen können.

Für solche Gelegenheiten wird insbesondere in der Zeit von 12h-13h gesorgt!


Die Kundgebung findet statt:

Ort: Bundesfamilienministerium, Glinkastraße 24,10117 Berlin - Zeit: 16.10.2017 ab 11:00h]]>
öffentliche Mitteilungen Sat, 14 Oct 2017 04:19:17 +0200
Thema: Pressemitteilung und Aufruf zur Kundgebung am 16.10.2017 - von : admin http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44399-Pressemitteilung-und-Aufruf-zur-Kundgebung-am-16102017.html#44399 http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44399-Pressemitteilung-und-Aufruf-zur-Kundgebung-am-16102017.html#44399 Pressemitteilung und Aufruf zur Kundgebung

"Eklat in Conterganstiftung - Kampf um Mitwirkungsrechte" am 13.10.12017

untenstehend die Texte:

Bitte kommt zahlreich!!!!!!]]>
öffentliche Mitteilungen Fri, 13 Oct 2017 14:25:02 +0200
Thema: 60 Jahre nach dem Skandal - Hörgeschädigt durch Contergan - von : werner http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44381-60-Jahre-nach-dem-Skandal---Hörgeschädigt-durch-Contergan.html#44381 http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44381-60-Jahre-nach-dem-Skandal---Hörgeschädigt-durch-Contergan.html#44381 programm.ard.de/?sendung=28111333021502
07:20 Uhr Sehen statt Hören Wochenmagazin für Hörgeschädigte | WDR Fernsehen


60 Jahre nach dem Skandal - Hörgeschädigt durch Contergan
"Contergan" - dieser Begriff steht für einen der größten Medizinskandale in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Vor 60 Jahren kam das Präparat auf den Markt und wurde wegen seiner beruhigenden und schlaffördernden Wirkung vor allem an Schwangere verkauft. Millionenfach und rezeptfrei. Mit dramatischen Folgen.

Im Oktober 1957 kann man Contergan erstmals in deutschen 60 Jahre nach dem Skandal - Hörgeschädigt durch Contergan
"Contergan" - dieser Begriff steht für einen der größten Medizinskandale in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Vor 60 Jahren kam das Präparat auf den Markt und wurde wegen seiner beruhigenden und schlaffördernden Wirkung vor allem an Schwangere verkauft. Millionenfach und rezeptfrei. Mit dramatischen Folgen.

Contergan ,frei in Apotheken zu kaufen. Das Schlaf- und Beruhigungsmittel gilt als vollkommen unbedenklich. Besonders Müttern in den ersten Schwangerschaftsmonaten könne es helfen - auch gegen die Übelkeit, heißt es. Ein fataler Irrtum. Wie sich später herausstellt: Oftmals reicht eine einzige Tablette, , um den Fötus zu schädigen. Immer mehr Säuglinge mit verstümmelten Armen und Beinen werden geboren, teilweise fehlen ganze Gliedmaßen. Aber auch Taubheit wird durch Contergan verursacht. Weltweit werden etwa 10.000 contergangeschädigte Kinder geboren.

Eines davon ist Ulrike. Sie hat keine Ohren - von Geburt an. Eine Folge von Contergan. Ihre Mutter hatte eine einzige Tablette auf Rat ihres Ehemannes eingenommen, gegen ihre Beschwerden.

Das war im Jahr 1960. Erst mit etwa 10 Jahren fällt Ulrike, Jüngste von drei Geschwistern, selbst auf, dass ihre Ohren fehlen. 1966 wird Ulrike eingeschult. Erst hier, in der Gehörlosenschule, trifft sie andere Contergan-Geschädigte. Sie findet gute Freundinnen. Manchmal - gerade in der Pubertät - hadert Ulrike jedoch mit ihrem Schicksal, macht der Mutter Vorwürfe, sie sei schuld an ihrer Behinderung. Doch sie nimmt ihre Beeinträchtigungen schließlich an - nachdem einer ihrer Onkel nichts unversucht gelassen hatte, gemeinsam mit Ärzten Ulrikes Hörvermögen herzustellen.

Ulrike bekommt bis zum Lebensende eine monatliche Entschädigung. Doch durch ihre Knieprobleme -als Kind ist sie wegen ihres fehlenden Gleichgewichtsorgans häufig gestürzt - und anderen Folgeschäden, geht sie frühzeitig in Rente. Die körperliche Arbeit als Reinigungskraft wird schlichtweg eine zu große Belastung. Sie hat ihr Leben so akzeptiert, wie es ist. Und mittlerweile denkt sie positiv.

Willkommen bei "Sehen statt Hören" - der einzigen Sendereihe in der deutschen Fernsehlandschaft, die im Bild sichtbar macht, was man sonst nur im Ton hört! Nicht im "Off", sondern im "On" werden hier die Inhalte präsentiert - mit den visuellen Mitteln des Fernsehens, Gebärdensprache und offenen Untertiteln.

Zielpublikum sind vor allem die etwa 300.000 gehörlosen, spätertaubten oder hochgradig schwerhörigen Zuschauerinnen und Zuschauern in der Bundesrepublik, die ein solches Programm benötigen, das ihren Kommunikationsbedürfnissen entspricht und ihnen optimale Verständlichkeit ermöglicht, aber auch alle anderen, die sich von den Themen und der ungewöhnlichen Machart angesprochen fühlen.

In wöchentlich 30 Minuten bringt das vom BR produzierte und in allen Dritten Programmen ausgestrahlte Magazin Informationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, von Arbeitswelt, Familie, Freizeit, Sport über Kunst, Kultur, Bildung, Geschichte bis hin zu politischen, sozialen, rechtlichen und behindertenspezifischen Themen.]]>
öffentliche Mitteilungen Sat, 07 Oct 2017 16:44:16 +0200
Thema: Einladung Demonstration – „Eklat in der Conterganstiftung... - von : admin http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44366-Einladung-Demonstration-–-„Eklat-in-der-Conterganstiftung.html#44366 http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44366-Einladung-Demonstration-–-„Eklat-in-der-Conterganstiftung.html#44366
Die ordentlichen Betroffenenvertreter

im Stiftungsrat der Conterganstiftung für behinderte Menschen

Andreas Meyer und Christian Stürmer






Aufruf und Einladung

zur Kundgebung



„Eklat in der Conterganstiftung – Rechte der Betroffenen stärken!“






Anlass: überfallartige außerordentliche Stiftungsratssitzung am 16.10.2017 –
Verlegung der Geschäftsstelle nach Berlin, Ausschaltung und Hintergehung der Betroffenvertreter



Datum und Uhrzeit: 16. Oktober 2017, 11:00 -18 Uhr
nach oder/und während der Stiftungsratssitzung

Ort: Glinkastr. 24, 10117 Berlin
(vor dem Bundesfamilienministerium)





Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter!


Nun geht es um alles!


Näheres:
www.contergannetzwerk.de/media/kunena/at...etroffenenstrken.pdf


Wir bitten Euch gemeinsam um Euer Erscheinen, wenn es Euch nur irgendwie möglich ist!!!!


Herzliche Grüße


Andreas Meyer und Christian Stürmer
]]>
öffentliche Mitteilungen Thu, 05 Oct 2017 00:27:03 +0200
Thema: volle-kanne/contergan-und-die-spaetfolgen - von : werner http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44364-volle-kannecontergan-und-die-spaetfolgen.html#44364 http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44364-volle-kannecontergan-und-die-spaetfolgen.html#44364 www.zdf.de/verbraucher/volle-kanne/conte...spaetfolgen-100.html]]> öffentliche Mitteilungen Wed, 04 Oct 2017 23:09:59 +0200 Thema: Der Contergan-Prozess - von : Lilli Eben http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44354-Der-Contergan-Prozess.html#44354 http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44354-Der-Contergan-Prozess.html#44354 habe einen interessanten Filmbeitrag gesehen, den ich noch nicht kannte.
www.swr.de/swraktuell/31-der-contergan-p...88/mkt9al/index.html
Grüße
Lilli]]>
öffentliche Mitteilungen Wed, 04 Oct 2017 13:07:19 +0200
Thema: Lilli Eben - von : Brigitte1959 http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44343-Lilli-Eben.html#44343 http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44343-Lilli-Eben.html#44343 War der Kleine dein Enkel?]]> öffentliche Mitteilungen Tue, 03 Oct 2017 10:11:26 +0200 Thema: Contergan:.wdr.de/mediathek - von : werner http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44342-Conterganwdrdemediathek.html#44342 http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44342-Conterganwdrdemediathek.html#44342 www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lo...e-contergan-102.html]]> öffentliche Mitteilungen Tue, 03 Oct 2017 08:30:36 +0200 Thema: aktuell: 60 Jahre Contergan - von : werner http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44341-aktuell-60-Jahre-Contergan.html#44341 http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44341-aktuell-60-Jahre-Contergan.html#44341 programm.ard.de/?sendung=28007311170164

Am 1.10.57 kam Contergan auf den Markt. Es wurde als hochwirksames Schlaf- und Beruhigungsmittel vermarktet, das so gut wie keine Nebenwirkungen hat. Sogar bei Schwangeren gab es keine Bedenken. Dass regelmäßig missgebildete Kinder auf die Welt kamen, brachte man mit Contergan zunächst nicht in Verbindung. Auch als die Beweislage für einen Zusammenhang immer erdrückender wurde, wurde das vom Hersteller Grünenthal zurückgewiesen. Bis heute klagen die Opfer darüber, dass sie mit ihren Problemen von Grünenthal und dem Staat allein gelassen werden.]]>
öffentliche Mitteilungen Tue, 03 Oct 2017 08:21:08 +0200
Thema: 60 Jahre Contergan - von : Lilli Eben http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44337-60-Jahre-Contergan.html#44337 http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44337-60-Jahre-Contergan.html#44337
heute um 17:30 Uhr in der Abendschau im Bayerischen Fernsehen ist ein Bericht über mich.

Grüße Lilli]]>
öffentliche Mitteilungen Mon, 02 Oct 2017 11:32:37 +0200
Thema: Schreiben an Frau Katharina Barley & Antowort Dr. Kürschner - von : Lilli Eben http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44336-Schreiben-an-Frau-Katharina-Barley--Antowort-Dr-Kürschner.html#44336 http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44336-Schreiben-an-Frau-Katharina-Barley--Antowort-Dr-Kürschner.html#44336
unter dem Anhang könnt Ihr den Brief den ich an die neue Familienministerin, Frau Katharina Barley, geschrieben habe und seltsamerweise hat Frau Dr. Sylivia Kürschner geantwortet - sehr bequem.

Liebe Grüße Lilli

[attachment:3]Barley 09.08.17.doc[/attachment]

[attachment:4]Brief Barley 13.09.17.pdf[/attachment]]]>
öffentliche Mitteilungen Mon, 02 Oct 2017 11:30:52 +0200
Thema: Einladung, Stiftungsratssitzung 16.10.17 - von : admin http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/213-Conterganstiftung-für-behinderte-Menschen---öffentlich/44313-Einladung-Stiftungsratssitzung-161017.html#44313 http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/213-Conterganstiftung-für-behinderte-Menschen---öffentlich/44313-Einladung-Stiftungsratssitzung-161017.html#44313 Tagesordnung und Einladungsschreiben zur kommenden Stiftungsratssitzung:]]> Conterganstiftung für behinderte Menschen - öffentlich Fri, 29 Sep 2017 12:34:47 +0200 Thema: 60-jahre-contergan-der-groesste-pharmaskandal-der-bundesrepubli - von : werner http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/321-aus-der-Politik---öffentlich/44300-60-jahre-contergan-der-groesste-pharmaskandal-der-bundesrepubli.html#44300 http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/321-aus-der-Politik---öffentlich/44300-60-jahre-contergan-der-groesste-pharmaskandal-der-bundesrepubli.html#44300 www.nachrichtenxpress.com/2017/09/60-jah...epublik-deutschland/]]> aus der Politik - öffentlich Wed, 27 Sep 2017 15:23:17 +0200 Thema: Presseerklärung Contergannetzwerk zu 60 Jahre Contergan - von : admin http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44298-Presseerklärung-Contergannetzwerk-zu-60-Jahre-Contergan.html#44298 http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44298-Presseerklärung-Contergannetzwerk-zu-60-Jahre-Contergan.html#44298 Presseerklärung des Contergannetzwerkes Deutschland e.V.

60 Jahre Contergan –
der größte Pharmaskandal der Bundesrepublik Deutschland
setzt sich fort….



www.contergannetzwerk.de/index.php/press...setzt-sich-fort.html]]>
öffentliche Mitteilungen Wed, 27 Sep 2017 09:38:17 +0200
Thema: Steuerzahlerbund kritisiert XXL-Bundestag - von : Stefan Hirsch http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44293-Steuerzahlerbund-kritisiert-XXL-Bundestag.html#44293 http://contergannetzwerk.de/index.php/forum/263-öffentliche-Mitteilungen/44293-Steuerzahlerbund-kritisiert-XXL-Bundestag.html#44293 Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, belaufen sich allein die Kosten für Diäten und Mitarbeiterpauschalen der zusätzlichen 79 Abgeordneten auf rund 33 Millionen Euro im Jahr. Bei der Sachkostenpauschale in Höhe von 12.000 Euro pro Jahr, die Abgeordnete für Büromaterial, Laptop, Tabletcomputer und Handy ausgeben dürfen, könnten demnach eine Million Euro Mehrkosten entstehen.Millionen für Reisekosten
Erhebliche zusätzliche Ausgaben drohen dem "Bild"-Bericht zufolge auch bei der Versorgung von Abgeordneten, die wegen des Wahlergebnisses überraschend aus dem Bundestag ausscheiden. CDU, CSU und SPD verlieren durch den Einzug von AfD und FDP 105 Mandate. Ex-Abgeordnete haben Anspruch auf Übergangsgeld in Höhe der Diäten für bis zu 18 Monate beziehungsweise eine Pension - rund 1000 Euro nach vier Jahren. Bisher koste die Versorgung der Ex-Abgeordneten die Steuerzahler rund 55 Millionen Euro im Jahr.
Auf 14,9 Millionen Euro belaufen sich ferner die Kosten für Inlands- und Auslandsreisen der Abgeordneten sowie für ihre kostenlose Bahncard 1. Klasse. Durch die 79 zusätzlichen Abgeordneten steigen die Kosten nach Berechnungen der "Bild" um rund 1,5 Millionen Euro. Jeder Abgeordnete kann pro Jahr zwei Besuchergruppen mit je 50 Teilnehmern nach Berlin einladen. Die Kosten dafür belaufen sich bisher auf 7,4 Millionen Euro im Jahr. Mehrkosten: Rund 750.000 Euro.
Mehr als 400.000 Euro pro Monat für jede Fraktion
Auch die Finanzierung der Fraktionen dürfte "Bild" zufolge erhebliche Mehrausgaben verursachen. Jede Fraktion im Bundestag erhält 411.313 Euro Grundbetrag im Monat und zusätzlich 8586 Euro für jeden Abgeordneten. Oppositionsfraktionen bekommen einen Aufschlag von 15 Prozent. Bisher zahlt der Bund dafür 88 Millionen Euro im Jahr. Durch die beiden neuen Fraktionen von AfD und FDP sowie die 79 zusätzlichen Abgeordneten erhöhen sich die Ausgaben um rund 20 Millionen Euro im Jahr.
Nach Berechnungen des Bundes der Steuerzahler, aus denen die Zeitungen der Funke-Mediengruppe zitieren, wird der neue Bundestag mit seiner Rekordzahl von 709 Abgeordneten zusätzliche Kosten von mindestens 75 Millionen Euro pro Jahr verursachen. Demnach wird das Parlament im Jahr 2018 allein an mandatsbezogenen Ausgaben 517 Millionen Euro kosten. Bei einer Regelgröße von 598 Abgeordneten - das wären 111 Abgeordnete weniger - würde das Parlament mit 442 Millionen Euro auskommen.
In die Kalkulation eingerechnet sind demnach neben den Abgeordneten-Diäten und den Aufwandspauschalen pro Mandatsträger auch die Gehälter für die Mitarbeiter in den Abgeordnetenbüros, sowie Sachausgaben und Fraktionskosten. Nicht eingerechnet seien die zusätzlichen Aufwendungen, die auf die Bundestagsverwaltung etwa bei der Unterbringung der weiteren Abgeordneten und ihrer Mitarbeiter zukommen.


Steuerzahlerbund findet Bundestag "überdimensioniert"


Der Präsident des Steuerzahlerbundes, Reiner Holznagel, sprach von einem "XXL-Bundestag" und einem "überdimensionierten Parlament". Die Fraktionen müssten sofort ein neues Wahlrecht und eine absolute Mandatsobergrenze für den Deutschen Bundestag beschließen, forderte er in den Funke-Zeitungen. "Selbstverständlich gehören die Ausgaben für ein Parlament zu den Betriebskosten einer demokratischen Grundordnung, aber hier reißt der Bundestag das Fenster auf und dreht sprichwörtlich die Heizung hoch", sagte Holznagel weiter. Mehr Abgeordnete bedeuteten nicht automatisch mehr Demokratie oder bessere Ergebnisse.]]>
öffentliche Mitteilungen Tue, 26 Sep 2017 09:20:07 +0200