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Contergan-Geschädigte: Steffens für Behandlungszentrum in NRW
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THEMA: Contergan-Geschädigte: Steffens für Behandlungszentrum in NRW

Contergan-Geschädigte: Steffens für Behandlungszentrum in NRW 09 Apr 2016 18:22 #39357

  • edschie
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Contergan-Geschädigte: Steffens für Behandlungszentrum in NRW

In NRW soll es nach dem Willen von Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) künftig ein Behandlungszentrum für Contergangeschädigte geben. Die Ministerin sprach am Samstag (09.04.2016) bei einem Symposium in Köln von einem Defizit bei der Versorgung der Betroffenen.
Eine Studie im Auftrag des NRW-Gesundheitsministerium hatte ergeben, dass 95 Prozent der Contergan-Opfer unter Folgeschädigungen ihrer Behinderung leiden. Von Seiten des Interessenverbandes der Contergangeschädigten NRW hieß es, die Betroffenen brauchten vor allem rasche Hilfe.
Das Schlafmittel Contergan des Stolberger Arzneimittelherstellers Grünenthal war zwischen 1957 und 1961 vielen Schwangeren verschrieben worden, weil es als unbedenklich galt. In der Folge kamen Tausende missgebildete Kinder zur Welt. In Deutschland leben insgesamt rund 2.400 Contergangeschädigte.
www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/co...rum-nrw-steffens-100~.html

Contergan-Geschädigte: Steffens für Behandlungszentrum in NRW 12 Apr 2016 15:55 #39421

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www.oberberg-aktuell.de/index.php?id=70&...amp;cHash=098dc3c965

Nümbrechter Chefarzt will Situation von Contergan-Opfern verbessern

Nümbrecht - Aktuelle Studie zur Lebenssituation der Betroffenen stand unter Leitung von Prof. Dr. Klaus M. Peters von der Rhein-Sieg-Klinik und zeigt, dass NRW vor großen Herausforderungen steht.


„Wir müssen dringend etwas tun, um die Contergan-Geschädigten besser versorgen zu können“, betont Prof. Klaus M. Peters, Chefarzt Orthopädie und Osteologie in der Dr. Becker Rhein-Sieg-Klinik. Seit über 15 Jahren behandelt er Patienten in der Nümbrechter Rehaklinik, die erhebliche körperliche Schädigungen durch Contergan erlitten haben, und bietet eine Spezialsprechstunde für Betroffene an. „Dabei haben wir immer wieder festgestellt, dass diese Menschen zunehmend unter Folgeschäden wie Rücken- oder Nackenschmerzen und psychischen Beschwerden leiden.“



In einer 2011 vom Landeszentrum Gesundheit NRW in Auftrag gegebenen Studie unter Leitung von Prof. Peters bestätigte sich diese Beobachtung. Über 200 Teilnehmer - und damit jeder vierte Conterganbetroffene aus Nordrhein-Westfalen - beteiligten sich an der Studie. „Mit Besorgnis haben wir festgestellt, dass die körperliche und psychische Gesundheit und damit auch die Lebensqualität von Erkrankten beständig sinken und die Pflegebedürftigkeit zunimmt. Auf diese Probleme ist das medizinische Versorgungssystem in NRW nicht vorbereitet“, warnt Prof. Peters. Um die Betroffenen, die heute im Schnitt 54 Jahre alt sind, auch im Alter angemessen versorgen zu können, müsse jetzt dringend etwas geschehen.
Das bestätigte auch Barbara Steffens, NRW-Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, in Ihrem Vortrag. Damit die Betroffenen weiterhin am Arbeitsleben partizipieren und selbständig leben könnten, seien konkrete Versorgungsmaßnahmen notwendig. Wie auch Prof. Peters betrachtet sie die Errichtung eines medizinischen Kompetenzzentrums als wichtigen Schritt für eine bedarfsgerechte Versorgung der Contergan-Geschädigten.



„In einem Medizinischen Kompetenzzentrum wollen wir die Kompetenzen zur Behandlung bündeln und für eine Verbesserung des Versorgungsangebots sorgen“, erklärt Prof. Peters. So sollen zum Beispiel regelmäßige Untersuchungen der Folgeschäden, Behandlungs- und Präventionsmaßnahmen angeboten werden. Auch Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen für Ärzte und Therapeuten sind geplant. „Bei uns in der Rhein-Sieg-Klinik haben wir mit solchen Schulungen gute Erfahrungen gemacht, um unseren Mitarbeitern mehr Sicherheit im Umgang mit Contergan-Patienten zu ermöglichen“, erklärt der Chefarzt. Für ein möglichst selbständiges Leben im Alter seien alternative Wohnformen wie generationsübergreifende Wohnquartiere ein Lösungsansatz.



Für die Querschnittsstudie zur Lebenssituation von Contergan-Opfern in Nordrhein-Westfalen wurde studienbegleitend ein Peer-to-Peer-Projekt eingerichtet. „Das bedeutet, dass Contergan-Betroffene, die an der Studie teilgenommen haben, andere Betroffene bei ihrer Studienteilnahme begleitet und unterstützt haben“, erklärt Udo Herterich, 1. Vorsitzender des Interessenverbandes Contergangeschädigter NRW e. V. Da das Projekt so erfolgreich verlief, wurde es nach Studienabschluss in ein Beratungsangebot von Betroffenen für Betroffene umgewandelt.
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Contergan-Geschädigte: Steffens für Behandlungszentrum in NRW 12 Apr 2016 16:48 #39424

  • Stefan Hirsch
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Ich hatte schon mehrfach hier im CN drauf hingewiesen das Herr Peters wirklich die Interessen von Contergan-Geschädigten am Herzen liegt. Er war es dann auch der 2001 die Osteoporose bei mir diagnostiziert hat und es auch mit Contergan und meiner Nierenaplasie in Verbindung brachte. Als ich Graf davon in Kenntnis gesetzt habe gab er mir in einem Satz zu erkennen was er von Herr Peters hielt: Herr Peter ist nicht im Komitee der Stiftung. Wer war in Berlin als Gutachter geladen und hat zu recht ein Vielzahl von Spätschäden Angesprochen es war wiederum Herr Peters, wo war Graf und Hillen die doch dem Komitee der Stiftung angehören an diesem Bedeutenden Tag? keiner von diesen Herrn war Anwesend keiner!!! Herr Peters wenn dieser als Gutachter eingesetzt würde so glaube ich kämme es zu einer Gerechten Beurteilung von Spätschäden ein Vertrauensverhältnis wäre erstmal seit Professor Lentz wieder gegeben und dieses Vertrauen ist die Grundlage für Menschlichkeit deshalb begrüße ich es sehr wenn Prof. Dr. Peters endlich als Gutachter der Stiftung mit wirklichen Kenntnissen in Sachen Contergan uns Spätfolgen Berufen würde.
Stefan
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